7-Schritte-Programm für körperliche Leistungsfähigkeit7-Schritte-Programm des EIGW.org für mehr körperliche Leistungsfähigkeit
Körperliche Leistungsfähigkeit ist die Grundlage für alles, was wir erreichen wollen. Das 7-Schritte-Programm des EIGW zeigt sieben allgemeingültige Prinzipien — beginnend mit gutem Wasser.
Körperliche Leistungsfähigkeit ist die Grundlage für alles, was wir erreichen wollen. Wer sich kraftvoll, klar und energiegeladen fühlt, lebt nicht nur gesünder — er arbeitet besser, denkt schärfer und genießt das Leben mehr. Das 7-Schritte-Programm des EIGW zeigt sieben einfache, allgemeingültige Prinzipien, mit denen Sie Ihre Leistungsfähigkeit Schritt für Schritt aufbauen. Keine teuren Produkte, keine komplizierten Pläne — sondern Grundlagen, die Sie ab heute in Ihren Alltag integrieren können. Es beginnt mit dem Wichtigsten: gutem Wasser.
Das 7-Schritte-Programm besteht aus Prinzipien, die für jeden Menschen gelten — unabhängig von Marken, Produkten oder Anbietern. Wir erklären, was wirkt und warum. Was Sie damit machen, entscheiden Sie selbst.
Wer Unterstützung bei der praktischen Umsetzung sucht, findet sie in der SYN-ART-Bewegung, die mit dem EIGW kooperiert. Mehr dazu am Ende dieses Artikels.
Ein paar Begriffe vorab — kurz erklärt
„Phyto" heißt Pflanze. Phytonährstoffe sind wertvolle Stoffe aus Pflanzen — etwa die Farbstoffe in Beeren oder Gemüse. Das tiefe Rot einer Tomate, das Blau einer Heidelbeere — das sind Pflanzenstoffe, die im Körper schützend wirken.
Stoffe, die den Körper vor „Oxidation" schützen — so wie Zitronensaft einen aufgeschnittenen Apfel hell hält, schützen Antioxidantien unsere Zellen vor dem „Rosten".
Die „Müllabfuhr" des Körpers — ein Netz feiner Bahnen, das Abfallstoffe aus dem Gewebe abtransportiert. Es hat keine eigene Pumpe und fließt nur durch Bewegung.
Ein Maß für die Wasserqualität: Es zeigt, wie viele Stoffe im Wasser gelöst sind. Je niedriger, desto reiner das Wasser.
Diese Begriffe tauchen im Artikel auf. Sie müssen sie sich nicht merken — blättern Sie einfach hierher zurück, wenn ein Wort unklar wird.
Warum körperliche Leistungsfähigkeit alles andere trägt
Stellen Sie sich zwei Menschen vor. Beide haben die gleichen Ziele, die gleichen Fähigkeiten, die gleichen Chancen. Der eine wacht morgens energiegeladen auf, ist den ganzen Tag konzentriert und fühlt sich abends noch fit. Der andere schleppt sich durch den Tag, kämpft gegen Müdigkeit und ist abends erschöpft. Wer von beiden wird seine Ziele eher erreichen?
Die Antwort ist klar. Körperliche Leistungsfähigkeit ist kein Luxus — sie ist die Grundlage, auf der alles andere aufbaut. Beruflicher Erfolg, gute Entscheidungen, Kreativität, Belastbarkeit, sogar die Freude an den schönen Dingen des Lebens: All das setzt einen Körper voraus, der mitspielt. Wer ständig müde, antriebslos oder krank ist, kann sein Potenzial nicht entfalten — egal wie talentiert oder ehrgeizig er ist.
Genau hier setzt das 7-Schritte-Programm an. Es geht nicht in erster Linie darum, Krankheiten zu vermeiden. Es geht darum, etwas aufzubauen: Energie, Klarheit, Belastbarkeit, Lebensfreude. Körperliche Leistungsfähigkeit als Fundament für ein erfülltes, erfolgreiches Leben.
Sieben einfache Schritte — und warum die Reihenfolge zählt
Das 7-Schritte-Programm ist bewusst einfach gehalten. Jeder einzelne Schritt lässt sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren. Sie brauchen kein Fitnessstudio, keine teure Ausrüstung, keinen Ernährungsberater. Sie brauchen nur das Wissen, worauf es ankommt — und den Willen, anzufangen.
Die sieben Schritte folgen einer klaren Reihenfolge, einer Hierarchie der Wirkung. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Ein roter Faden zieht sich dabei durch alle sieben Schritte: das Wasser.
Die 7 Schritte im Überblick
Wasser — der Treibstoff für Energie und Klarheit
Schon ein Flüssigkeitsmangel von 2 Prozent senkt die Leistungsfähigkeit messbar
Warum gutes Wasser Ihre Leistungsfähigkeit steigert
Ihr Körper besteht zu etwa 70 Prozent aus Wasser, Ihr Gehirn sogar zu rund 75 Prozent. Wasser ist der Treibstoff, der alles am Laufen hält: Es transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zu den Zellen, hält das Gehirn leistungsfähig und sorgt dafür, dass Muskeln und Stoffwechsel rund laufen. Schon ein Flüssigkeitsmangel von nur zwei Prozent senkt die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit messbar — die Konzentration lässt nach, die Reaktionszeit wird langsamer, Müdigkeit setzt ein.
Wie viel Wasser am Tag ist sinnvoll?
Eine gute Faustregel: etwa 30 bis 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Bei 70 Kilogramm sind das rund zwei bis knapp drei Liter am Tag. Bei Sport, Hitze oder anstrengender Arbeit entsprechend mehr — pro halbe Stunde Bewegung gern ein zusätzliches halbes Glas. Wichtig ist, über den Tag verteilt zu trinken, nicht alles auf einmal. Ein einfacher Trick: morgens nach dem Aufstehen direkt ein großes Glas Wasser, und dann ein Glas pro Stunde.
Auf die Qualität kommt es an
Aber nicht jedes Wasser ist gleich. Der französische Wasserforscher Prof. Louis-Claude Vincent (1906–1988) hat in einer Langzeitstudie mit über 400.000 Menschen gezeigt: Je weicher und reiner das Wasser ist, desto besser kann es seine Aufgabe als Transportmittel erfüllen. Gemessen wird das mit dem Leitwert in Mikrosiemens (µS). Ideal sind Werte zwischen 10 und 90 µS. Typisches Leitungswasser in Deutschland liegt bei 480 bis 800 µS — also weit darüber. Je weniger ein Wasser bereits mit Stoffen beladen ist, desto mehr kann es im Körper aufnehmen und abtransportieren.
Wasser als Transportmittel — der Schulbus-Vergleich
Stellen Sie sich Wasser im Körper wie einen Schulbus vor. Der Bus hat eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen. Je leerer er losfährt, desto mehr Schüler kann er unterwegs noch einsammeln. Genauso ist es mit dem Wasser: Es transportiert im Körper Nährstoffe, Sauerstoff und Stoffwechselprodukte — aber seine Kapazität ist begrenzt.
Je weniger Stoffe bereits im Wasser gelöst sind, desto mehr kann es im Körper aufnehmen und wieder abführen. Ist das Wasser dagegen schon „voll" — beladen mit Kalk, Salzen und Schadstoffen —, kann es kaum noch etwas aufnehmen. Der Körper hat in seinen Adern, Venen und Lymphbahnen rund 80.000 Kilometer wassertransportierende Leitungsbahnen — und auf allen ist er auf ein gutes, aufnahmefähiges Transportmittel angewiesen.
Dieser Schulbus-Gedanke zieht sich durch alle sieben Schritte. Denn jeder der folgenden Schritte erzeugt Stoffe, die transportiert werden müssen — oder braucht Nährstoffe, die ankommen müssen. Und beides erledigt das Wasser. Deshalb ist Schritt 1 die Grundlage für alles, was folgt.
Auf wasser-wissen.org finden Sie drei ausführliche Artikel zum ersten Schritt:
- → „Ideales Wasser — das Wasser des langen Lebens"
- → „Warum Wasser Licht braucht"
- → „Die Vincent-Skala selbst messen"
Bewegung — schon 30 Minuten Gehen am Tag wirken
Die einfachste Form der Bewegung kostet nichts und steigert sofort die Energie
Wie viel Bewegung am Tag ist gesund?
Hier kommt die gute Nachricht: Sie müssen kein Sportler sein. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Erwachsene rund 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche — das sind etwa 20 bis 30 Minuten am Tag. „Moderat" heißt: leicht anstrengend, sodass Sie noch reden, aber nicht mehr singen könnten. Schon dieser einfache Umfang steigert nachweislich Energie, Konzentration und Wohlbefinden.
Reichen 30 Minuten Gehen am Tag?
Ja. Die einfachste und zugänglichste Form der Bewegung ist das Gehen. Schon 30 Minuten zügiges Gehen am Tag bringen den Kreislauf in Schwung, aktivieren den Stoffwechsel und setzen das Lymphsystem in Gang — die körpereigene Müllabfuhr, die anders als der Blutkreislauf keine eigene Pumpe hat und deshalb auf Bewegung angewiesen ist. Sie brauchen dafür kein Fitnessstudio, keine Ausrüstung, keine Mitgliedschaft. Nur Schuhe und einen Weg.
Der Kardiologe und Reha-Spezialist Prof. Bernhard Schwaab bringt es auf den Punkt: Mit Bewegung fühlt man sich schnell besser und ist leistungsfähiger. Genau darum geht es im 7-Schritte-Programm — nicht um Höchstleistung, sondern um den Aufbau von Energie für den Alltag.
So bauen Sie Bewegung mühelos in den Alltag ein
- Treppe statt Aufzug — jede Stufe zählt
- Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad statt mit dem Auto
- Eine Station früher aus Bus oder Bahn aussteigen
- Spaziergang in der Mittagspause — frische Luft und Bewegung zugleich
- Sogenannte „Bewegungs-Snacks": mehrmals täglich ein paar Minuten Bewegung, statt einer langen Einheit
Bewegung bringt das Lymphsystem in Gang — die Müllabfuhr des Körpers. Aber abtransportiert werden die gelösten Stoffe vom Wasser. Wer sich bewegt, verbraucht außerdem Flüssigkeit und muss sie ersetzen. Und je weniger das Wasser bereits beladen ist, desto mehr Stoffwechselrückstände aus der Bewegung kann es aufnehmen. Bewegung und gutes Wasser gehören untrennbar zusammen.
Entsäuerung — wie Sie Ihre Zellen leistungsfähig halten
Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist die Basis für Energie
Was bedeutet Übersäuerung des Körpers?
Unser moderner Lebensstil führt bei vielen Menschen zu einer schleichenden Übersäuerung des Gewebes — durch zu viel Zucker, Fleisch und verarbeitete Lebensmittel, dazu Stress und Bewegungsmangel. Gemeint ist nicht der Magen (der ist von Natur aus sauer), sondern das Bindegewebe, in dem unsere Zellen schwimmen. Bei Übersäuerung klappen die feinen Transportkanäle zusammen — Nährstoffe erreichen die Zellen schlechter, und der Körper verliert an Energie und Leistungsfähigkeit.
Wie kann man den Körper entsäuern?
Der Weg zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt ist einfacher, als viele denken. Es geht vor allem um mehr basisch wirkende Lebensmittel und weniger Säurebildner. Ein verbreiteter Irrtum: Es kommt nicht auf den Geschmack an. Die Zitrone schmeckt sauer, wirkt im Körper aber basisch — durch ihre Mineralstoffe.
Einfache Prinzipien für mehr Basen
- Mehr Gemüse, Salat, Obst und Kräuter — die wichtigsten Basenbildner
- Weniger Zucker, weniger Fleisch, weniger Alkohol und Kaffee
- Ausreichend gutes Wasser — es hilft, Säuren auszuschwemmen
- Bewegung an frischer Luft — über die Atmung scheidet der Körper Säuren aus
Hier ist Wasser entscheidend: Gelöste Säuren und Stoffwechselrückstände müssen aus dem Gewebe ausgeschwemmt werden — und genau das erledigt das Wasser als Transportmittel. Doch ein bereits beladenes, „volles" Wasser kann kaum noch Säuren aufnehmen. Nur weiches, aufnahmefähiges Wasser hat die Kapazität, die Säuren wirklich abzutransportieren. Entsäuerung ohne gutes Wasser bleibt Stückwerk.
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